USK: Statistiken zur Genre- und Altersverteilung 2009
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News vom 26-01-10
Uhrzeit: 13:19
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle hat bei den Spielern oft ein recht negatives Image, doch neben ihrer Bewertung von Spielen mit Logos abnormaler Größe betreiben sie auch etwas reichhaltige Marktforschung. Im vergangenen Jahr wurden 3100 Videospiele geprüft. Das sind 114 Exemplare mehr als noch 2008.
Für den Anstieg ist hauptsächlich der wachsende Anteil an Musik- und Casualgames verantwortlich. Trotzdem wird für die kommenden Jahre nicht mit dem Fortsetzen dieses Trends gerechnet. Der Geschäftsführer Felix Falk prognostiziert: "Gerade kleine Spiele, vermehrt aber auch größere Produktionen, werden nur noch online erscheinen". Momentan kann die USK nämlich nur Spiele mit vorhandenem Datenträger prüfen. Dies wird allerdings im Zuge der aktuellen Debatte um die Überarbeitung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags angepasst.

Im vergangenen Jahr sank der Anteil an Shootern (4,2 Prozent) erneut. Statt 148 Titeln wurden 2009 nur noch 66 Exemplare geprüft. Somit landen die Shooter in der Genreverteilung nur noch auf Rang 10. Der Großteil der geprüften Spiele stammt aus der Richtung Arcade (23,5 Prozent) und Denkspiel (11,8 Prozent). Das Verhältnis zwischen Konsolen und Handhelds im Vergleich zum PC beträgt mittlerweile 60:40. Verantwortlich für die Verteilung ist der starke Trend zur digitalen Distribution.

2009 wurden über die Hälfte der geprüften Datenträger ohne Altersbeschränkung freigegeben. Über 80 Prozent aller Spiele sind ab null, sechs oder zwölf Jahren freigegeben. Der Anteil an Nicht-Freigaben sank von 1,4 auf 1,1 Prozent. Die aktuelle Statistik ist höchstwahrscheinlich die letzte Jahresstatistik ohne Onlinegames. Daher erwartet die USK für das aktuelle Jahr eine enorme Verschiebung bei den Datensätzen.
Quelle: USK
Für den Anstieg ist hauptsächlich der wachsende Anteil an Musik- und Casualgames verantwortlich. Trotzdem wird für die kommenden Jahre nicht mit dem Fortsetzen dieses Trends gerechnet. Der Geschäftsführer Felix Falk prognostiziert: "Gerade kleine Spiele, vermehrt aber auch größere Produktionen, werden nur noch online erscheinen". Momentan kann die USK nämlich nur Spiele mit vorhandenem Datenträger prüfen. Dies wird allerdings im Zuge der aktuellen Debatte um die Überarbeitung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags angepasst.

Im vergangenen Jahr sank der Anteil an Shootern (4,2 Prozent) erneut. Statt 148 Titeln wurden 2009 nur noch 66 Exemplare geprüft. Somit landen die Shooter in der Genreverteilung nur noch auf Rang 10. Der Großteil der geprüften Spiele stammt aus der Richtung Arcade (23,5 Prozent) und Denkspiel (11,8 Prozent). Das Verhältnis zwischen Konsolen und Handhelds im Vergleich zum PC beträgt mittlerweile 60:40. Verantwortlich für die Verteilung ist der starke Trend zur digitalen Distribution.

2009 wurden über die Hälfte der geprüften Datenträger ohne Altersbeschränkung freigegeben. Über 80 Prozent aller Spiele sind ab null, sechs oder zwölf Jahren freigegeben. Der Anteil an Nicht-Freigaben sank von 1,4 auf 1,1 Prozent. Die aktuelle Statistik ist höchstwahrscheinlich die letzte Jahresstatistik ohne Onlinegames. Daher erwartet die USK für das aktuelle Jahr eine enorme Verschiebung bei den Datensätzen.
Quelle: USK
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