Manch einer wird allein aufgrund des Titels bereits völlig
entnervt aufstöhnen und Nintendo der Vernachlässigung ihrer Kernzielgruppe
anklagen. Zu hoch war die Dichte an Lernspielen für den DS in den letzten
Jahren. Gehirn-Jogging 1 und 2, Mathematik-Trainer, Logik-Trainer, Augen-Trainer
und was sich nicht noch alles unter dem Label „Touch Generations“ wie ein Virus
aus dem Handheld-Markt ausbreitete. 10 gewinnt mag sich vom Namen her einreihen
in die Riege der bitterbösen Casualdämonen, die über die Videospielwelt
eingefallen sind. Ein genauerer Blick entblößt jedoch ein Herzstück, das man
einem solchen Titel wohl niemals zugetraut hätte: eine Seele.
Als eines der wenigen auf Mathematik basierenden Videospiele strickt 10 gewinnt um den Lernprozess eine auf Kinder ausgerichtete Geschichte. Der namenlose Leser wacht dabei nach einem Nickerchen in einer Bibliothek im Land der Zehnersummen auf, das von den so genannten Nums bewohnt wird. Kleinen Feen, die sich den Zehnerzahlen verschrieben haben und als Gegenleistung zur Rückkehr in eure Heimat nun verlangen, dass ihr diverse Minispiele gegen sie absolviert. Der Spieler wird dabei zwar von einem begleitenden Num immer und immer wieder helfend angesprochen, existiert aber selbst nicht als Spielfigur.

Das Land der Zehnersummen ist dabei in – wen wundert es –
zehn Einzelbereiche aufgeteilt, die erst nach und nach verfügbar gemacht
werden. Innerhalb dieser Einzelbereiche bewegt ihr euch zwischen Standbildern
hin und her, löst kleinere Überbrückungsrätsel und sucht allerlei so genannte
Champions auf bis ihr schließlich dem Großmeister des Territoriums gegenüber
treten dürft. 100 Champions gilt es während eurer Reise durch das Land der
Zehnersummen zu besiegen und diese greifen auf rund 30 Minispiele zurück, die
sich alle durch ein gemeinsames Spielziel auszeichnen: Das Bilden von
Zehnersummen.
In den meisten Spielen geht es dabei darum, einfach Ziffern, die auf dem Bildschirm erscheinen, zu addieren, sodass es zehn oder ein Vielfaches davon ergibt. Während es ganz zu Beginn bei „Sind wir Zehn“ lediglich darum geht zu entscheiden, ob die angezeigten Ziffern eine Zehnerzahl ergeben oder nicht, müsst ihr bei Spielen wie „Addier die Raupe“ die zur Zehnerzahl fehlende Ziffer etwa auf den Touchscreen malen. Bei „Leg den Stein drauf“ werden wiederum einige Zahlen angezeigt, von denen entweder eine oder mehr zuviel ist, um eine Zehnersumme zu bilden. Wie der Name bereits verrät, müssen die überflüssigen Felder nun von Steinen bedeckt werden. Andere Spiele wie „Launische Blätter“ fordern dabei gezielt das Gedächtnis, indem zu Beginn der Runde auf jedem Blatt kurz eine Ziffer angezeigt wird, die allerdings sofort wieder verschwindet. Nun gilt es, diejenigen Kombinationen zu finden, die ebenfalls zehn oder mehr ergeben. Da das Spiel augenscheinlich an Kinder gerichtet ist, ist der Großteil der Minispiele auch dementsprechend einfach und leicht verständlich gehalten. Zumal vor jeder Runde auf dem oberen Bildschirm noch mal genau erklärt wird, wie jedes Spiel funktioniert.
Als eines der wenigen auf Mathematik basierenden Videospiele strickt 10 gewinnt um den Lernprozess eine auf Kinder ausgerichtete Geschichte. Der namenlose Leser wacht dabei nach einem Nickerchen in einer Bibliothek im Land der Zehnersummen auf, das von den so genannten Nums bewohnt wird. Kleinen Feen, die sich den Zehnerzahlen verschrieben haben und als Gegenleistung zur Rückkehr in eure Heimat nun verlangen, dass ihr diverse Minispiele gegen sie absolviert. Der Spieler wird dabei zwar von einem begleitenden Num immer und immer wieder helfend angesprochen, existiert aber selbst nicht als Spielfigur.

In den meisten Spielen geht es dabei darum, einfach Ziffern, die auf dem Bildschirm erscheinen, zu addieren, sodass es zehn oder ein Vielfaches davon ergibt. Während es ganz zu Beginn bei „Sind wir Zehn“ lediglich darum geht zu entscheiden, ob die angezeigten Ziffern eine Zehnerzahl ergeben oder nicht, müsst ihr bei Spielen wie „Addier die Raupe“ die zur Zehnerzahl fehlende Ziffer etwa auf den Touchscreen malen. Bei „Leg den Stein drauf“ werden wiederum einige Zahlen angezeigt, von denen entweder eine oder mehr zuviel ist, um eine Zehnersumme zu bilden. Wie der Name bereits verrät, müssen die überflüssigen Felder nun von Steinen bedeckt werden. Andere Spiele wie „Launische Blätter“ fordern dabei gezielt das Gedächtnis, indem zu Beginn der Runde auf jedem Blatt kurz eine Ziffer angezeigt wird, die allerdings sofort wieder verschwindet. Nun gilt es, diejenigen Kombinationen zu finden, die ebenfalls zehn oder mehr ergeben. Da das Spiel augenscheinlich an Kinder gerichtet ist, ist der Großteil der Minispiele auch dementsprechend einfach und leicht verständlich gehalten. Zumal vor jeder Runde auf dem oberen Bildschirm noch mal genau erklärt wird, wie jedes Spiel funktioniert.
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